
VolleyDay 2026 – Die Brandenburger Volleyball-Familie vereint
Der erste Brandenburger VolleyDay 2026 war aus Sicht des Brandenburgischen Volleyball Verbandes ein voller Erfolg und wird vor allem als starkes Zeichen für den Zusammenhalt im Volleyballland Brandenburg in Erinnerung bleiben. In der gut gefüllten MBS Arena kamen Vereine, Nachwuchsteams, Ehrenamtliche und Fans aus dem ganzen Land zusammen – mit einem klaren Ziel: die Brandenburger Volleyball-Familie zusammenzubringen und gemeinsame Erfolge zu feiern.
Die beiden Spiele der Frauen des SC Potsdam in der 2. Bundesliga und der Männermannschaft der Netzhoppers KWH in der 1. Bundesliga bildeten den würdigen Rahmen des Tages, auch wenn aus sportlicher Sicht nicht alle Wünsche in Erfüllung gingen. Im ersten Spiel der SCP-Frauen erlebten die Zuschauer bis zum Tiebreak eine spannende Auseinandersetzung. Im Spiel der ersten Bundesliga gab es für die mehr als 1600 Zuschauer in jedem Fall Dynamik, Athletik und Tempo zu sehen, auch wenn das Ergebnis und der Verlauf für die gastgebenden Netzhoppers enttäuschend ausfiel. Dennoch war das Fazit von Dirk Westphal zu diesem Tag überaus positiv und das hatte mit dem Gefühl zu tun, das der VolleyDay an diesem Tag erzeugte.
Foto: gut gefüllte MBS-Arena beim Spiel der Netzhoppers - Friedrichshafen
„Für uns war der VolleyDay eine Plattform für Begegnung, Austausch und Wertschätzung innerhalb der gesamten Volleyballgemeinschaft.“, so das Fazit von Dirk Westphal, dem sich auch Susanne Lahme vom SC Potsdam uneingeschränkt anschloss.
Foto: Dirk Westphal bei der Ehrung
Volleyballfamilie im Mittelpunkt
Besonders hervorzuheben ist die große Beteiligung aus allen Regionen Brandenburgs. Zahlreiche Vereine nutzten die Gelegenheit, sich zu präsentieren, Netzwerke zu pflegen und gemeinsam einen besonderen Volleyballtag zu erleben. Die Atmosphäre in der Arena zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial und welche Begeisterung im Brandenburger Volleyball steckt.
Ein emotionaler Höhepunkt war die Ehrung der Nachwuchsteams:
Alle aktuellen Brandenburger Landesmeister im Jugendbereich von der U13 bis zur U20 waren vor Ort und wurden feierlich ausgezeichnet. Damit wurde die hervorragende Nachwuchsarbeit in den Vereinen sichtbar gewürdigt. Beeindruckend: Von Angermünde bis Cottbus waren alle aktuellen Nachwuchsteams angereist mit ihren Trainern oder Betreuern.
Foto: Ehrung der Nachwuchsteams
Ehrungen als Herzstück des VolleyDays
Auch im Erwachsenenbereich bot der VolleyDay eine große Bühne für sportliche Erfolge. 3 von 4 Landesliga-Meistern waren anwesend, aus der Landesliga Frauen Süd der Cottbusser VV, aus der Landesliga Männer Süd der SC Potsdam III und aus der LL Männer Nord der VC BW Brandenburg. Lediglich in der LL Frauen Nord wurde der Landesmeister erst noch ausgespielt.
Foto: Ehrung der LL-Teams
Die gesamte Bandbreite des Volleyballs wurde schließlich auch durch die Ehrung des aktuellen Landesmeisters im Freizeitvolleyball, der SG Schildow, abgebildet.
Ein Höhepunkt war die Pokalübergabe an die Meister der Brandenburgliga. Bei den Frauen sicherten sich der 1. VC Wildau den Titel und bei den Männern war es der TV 1861 Forst. Beide Teams steigen in die Regionalliga auf.

Foto: Pokalübergabe und Foto mit den Netzhoppers
Die Pokalübergabe fand im Rahmen des Spiels der Netzhoppers Königs Wusterhausen statt und für die Kapitäne beider Teams gab es den besonderen Moment, die MVP-Wahl des Bundesligaspiels zu begleiten.
Foto: MVP-Wahl
Ein besonderes Highlight war zudem der Workshop der Sitzvolleyballer des SC Potsdam, der auf großes Interesse stieß und eindrucksvoll zeigte, wie inklusiv und vielseitig Volleyball sein kann. Die Sitzvolleyballer sind zwar im Behindertensportverband organisiert, haben aber nicht nur durch die sportliche Geschichte ihrer Akteure eine enge Verbindung zum Volleyball. Leuchtendes Beispiel dafür ist Kapitänin Marlies Dreblow, die in ihrer aktiven Zeit als Volleyballerin das Leistungsniveau in ihrer Region mit bestimmte und nach einer schweren Krankheit nunmehr ihre sportliche Erfüllung im Sitzvolleyball findet.
Foto: Marlies Dreblow
Für den BbVV ist das ein wichtiger Grund, auch diese herausragenden Leistungen zu würdigen.
Immerhin wurden die Sitzvolleyballerinnen des SC Potsdam 2025 Deutscher Meister und spielen aktuell im europäischen Wettbewerb. Auch die Männer bestimmen das Leistungsniveau im Sitzvolleyball Deutschlands mit.
Foto: Sitzvolleyballer SC Potsdam
Auszeichnungen für herausragende Persönlichkeiten
Mit großer Wertschätzung zeichnete der Verband mit Martina Stoof unf Kristina Rübensam zwei herausragende Athletinnen aus, die mit ihren jeweiligen Seniorinnen-Nationalmannschaften 2025 Weltmeisterinnen wurden.
Foto: Martina Stoof
Beide wurden für ihre internationalen Erfolge mit der Ehrenurkunde des Brandenburgischen Volleyball Verbandes geehrt. Diese Auszeichnung unterstreicht die Bedeutung des Leistungssports als Inspiration für den Nachwuchs.
Fazit des Verbandes
Der VolleyDay 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, was den Volleyball in Brandenburg auszeichnet: Gemeinschaft, Engagement und sportliche Vielfalt.
Unser großer Wunsch für diesen Tag – die Brandenburger Volleyball-Familie zusammenzubringen – ging in vollem Umfang in Erfüllung. Der außerordentliche Zuspruch, die positive Stimmung und die Vielzahl an Ehrungen machen deutlich: Der VolleyDay hat das Potenzial, sich als fester Bestandteil im Volleyballkalender des Landes zu etablieren.
Ein riesiges Dankeschön geht nochmals an das gesamte Team der Netzhoppers, ohne dieses große Engagement mit viel Herzblut wäre der VolleyDay nicht denkbar!
Fotos: Anika Kreschel, Netzhoppers
Lest auch den Artikel in der MAZ:
https://www.maz-online.de/sport/regional/netzhoppers-kw-beim-volleyball-tag-in-mbs-arena-potsdam-jetzt-playoffs-gegen-br-volleys-P57TLGL2SNBT7CVYIF5TXJNGUA.html
veröffentlicht am Donnerstag, 26. März 2026 um 12:20; erstellt von Stasik, Bernd
letzte Änderung: 26.03.26, 16:43